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Akzidentielle Medienhypes: Entstehung, Dynamik und mediale by Vivian Büttner

By Vivian Büttner

Am Beispiel des bislang größten in Deutschland generierten Internet-Phänomens, dem sogenannten „Blumenkübel-Hype“, untersucht Vivian Büttner, wie im digitalen Zeitalter Nachrichten auf die Seite Eins gelangen. Diese müssen nicht von hoher Relevanz sein - used to be inmitten von Zeitungskrise und Social-Media-Euphorie bemerkenswert erscheinen magazine. Wie additionally entsteht ein zufälliger Medienhype? was once macht ihn erfolgreich und wie verhält sich seine natürliche Dynamik? Bislang wurde der Begriff des Medienhypes oft mit dem des Medienskandals gleichgesetzt, der durch entfachte Empörung ausgelöst wird. Büttner erweitert diese Definition und vertritt die Ansicht, dass darüber hinaus auch andere, durchaus positiv konnotierte Emotionen einen Medienhype verursachen können. Die Untersuchung zeigt zudem, dass in Zeiten des internet 2.0 eine neues Modell des schedule Settings erforderlich wird: das der Gleichberechtigung zwischen Medienanbieter und Medienkonsument.

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89 Wissenschaftler sind bis heute uneinig darüber, wer denn nun Angebot und Nachfrage bestimmt: Entscheiden die Medien durch ihr Angebot, was 86 87 88 89 Habermas, J. (1981): 573 Schicha, C. (2003): 116 f. Schenk, M. (2007): 434 ibd. 40 1 Fachwissenschaftliche Grundlagen der Konsument denkt, oder greifen die Medien nur einen Trend auf von dem, was der Konsument ohnehin denkt, und berichten lediglich darüber? McCombs bietet drei Modelle dazu an: Erstens, das Awareness- bzw. Aufmerksamkeitsmodell, nach dem der Rezipient nur auf Themen aufmerksam wird, weil sie in den Massenmedien erwähnt werden.

2003): 116 f. Schenk, M. (2007): 434 ibd. 40 1 Fachwissenschaftliche Grundlagen der Konsument denkt, oder greifen die Medien nur einen Trend auf von dem, was der Konsument ohnehin denkt, und berichten lediglich darüber? McCombs bietet drei Modelle dazu an: Erstens, das Awareness- bzw. Aufmerksamkeitsmodell, nach dem der Rezipient nur auf Themen aufmerksam wird, weil sie in den Massenmedien erwähnt werden. Zweitens, das Salience- bzw. Hervorhebungsmodell, nach dem der Rezipient die Wichtigkeit eines Themas nach der Gewichtung in den Medien beurteilt.

Nach Ebersbach et al. “ 178 Kaplan und Haenlein wiederum unterteilen Social Media in sechs Kategorien je nach ihren technischen Möglichkeiten: Kollaborative Projekte wie Wikipedia, Blogs bzw. 180 Kollaborative Projekte werden unterschieden in Wikis – in denen der User zum Wissensverwalter wird – und soziale Bookmark-Applications, also Lesezeichen für Websites, wie das Forum „Mister Wong“ oder „Delicious“, in denen sich Websites gegenseitig empfohlen werden. Kaplan und Haenlein nennen diese Form der Social Media die wohl demokratischste Manifestation im Sinne des User Generated Contents, da hier viele Nutzer einer Wissensgesellschaft wie an einem riesigen, virtuellen Quilt arbeiten, um mit ihrer Schwarmintelligenz als fortwährendes Projektziel Wissen zur Verfügung zu stellen.

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